Sämtliche Farben werden nach Wahl des Bauherren
ausgeführt. Sie müssen, rechtzeitig vor der Ausführung, mit der
Bauherrschaft und den
Architekten abgestimmt werden.
B. ROHBAU
Allgemein
Die Fundamente, die Decken- und Wandstärken, Materialwahl,
Stahlbewehrungen sowie Beton- und Mörtelgüten werden entsprechend den
statischen Berechnungen und Angaben der Fachingenieure nach den zur
Zeit gültigen Bestimmungen über Schall- und Brandschutz und nach
der EnEV Energieeinsparverordnung, hergestellt.
Abbrucharbeiten
Die vorhandenen Baulichkeiten werden abgebrochen und fachgerecht
entsorgt.
Erdarbeiten
Die Erdarbeiten umfassen das Freimachen des Baugrundstücks, den Aushub
der Baugrube, der Fundamente und Rohrgräben und deren
Auffüllung oder
Hinterfüllung.
Das Gelände wird mit dem vorhandenen oder zu liefernden Erdaushub
einplaniert (Rohplanie). Erforderliche Anschüttungen werden
fachgerecht
verdichtet. Falls das ausgebaute Material nicht wiederverwendet werden kann, oder keine Lagermöglichkeit des
Ausbaumaterials besteht, wird
das Gelände mit zu lieferndem Erdaushub
einplaniert. Setzungen im Bereich der Arbeitsräume können nicht
ausgeschlossen werden.
Terrassen, sowie Garten- und Hauszufahrten werden mit Siebschutt
aufgefüllt und entsprechend verdichtet. Wasserhaltungsmaßnahmen werden
nach derzeitigem Stand nicht benötigt, bzw. können erst nach Aushub
der Baugrube festgelegt werden. Der notwendige Verbau, teilweise ohne
Rückverankerung, nach Plänen des Statikers und des Ingenieurs für Baugrubenverbau.
Entwässerung
Alle Entwässerungsleitungen im Trennsystem bis zum Anschlussschacht
auf dem Grundstück. Innerhalb und außerhalb des Gebäudes aus
PVC-
Rohren bis zum öffentlichen Kanal inkl. notwendiger Schächte.
Umflutungsdrainage wegen Grundwasserstrom je nach Beschaffenheit des
Baugrundes falls erforderlich. Die Außenwände im Erdreich werden als
weiße Wanne in WU-Beton ausgeführt. Eine weitere Abdichtung erfolgt
nicht.
Gründung
Streifen-, Einzel- und/oder Plattenfundamente. Betongüte und Bewehrung
nach Angabe des Statikers. Fundamenterder im Bereich der
Außenwandfundamente gem. DIN und VDE- Richtlinien.
Bodenplatte
Betonplatte > 25 cm stark als WU-Beton, wo notwendig im Gefälle.
Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers. Die
Betonplatte im Bereich der beheizten Räume wird unterseitig gedämmt, Perimeterdämmung 6 cm stark.
Außenwände im Erdbereich
Stahlbeton als WU-Beton 30 cm stark. Dimension, Steingüte, Betongüte
und Bewehrung nach Angabe des Statikers.
Äußere Dämmung 6 cm
stark entspr. Wärmeschutznachweis.
Äußere Stützwände
Im Bereich Müll WE aus Mauerscheiben, ca. 1,80 m über Gelände mit
Überdeckung, begrünt.
Außenwände
Gisoton Wandsysteme nach Wärme- und
Schallschutzerfordernis, verputzt.
Stahlbeton, wo erforderlich gedämmt. Druckfestigkeit, Dimension
nach
Angabe des Statikers. Wärmeleitfähigkeit entsprechend
Wärmeschutznachweis.
Stützen
Stahlbeton, wo erforderlich gedämmt.
Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers.
Unterzüge
Stahlbeton. Dimension, Betongüte und
Bewehrung nach Angabe des Statikers.
Kellerwände
HLZ- Mauerwerk, Bimsstein- Mauerwerk,
Stahlbetonwände,
Dicke nach statischer Erfordernis. Druckfestigkeit, Dimension nach
Angabe des
Statikers - andere Ausführung möglich.
Lichtschächte
Kunststoff- Fertigteile mit Diebstahlsicherung/ Einbruchschutz, bzw.
aus Beton, falls erforderlich, inkl. verzinktem Gitterrost mit
Abhebesicherung.
Tragende Wohnungsinnenwände
Gisoton Trag- und Trennwandsysteme nach Wärme- und
Schallschutzerfordernis, 24 cm stark. Druckfestigkeit, Dimension nach
Angabe des
Statikers - andere Ausführung möglich.
Wohnungstrennwände
Gisoton Trag- und Trennwandsysteme nach Wärme- und
Schallschutzerfordernis, 24 cm stark. Druckfestigkeit, Dimension nach
Angabe des
Statikers. Schalldämmwerte nach Angabe des Fachingenieurs.
Treppenhauswände
Stahlbeton, 24 cm stark. Dimension, Betongüte und Bewehrung nach
Angabe des Statikers,
Schalldämmwerte nach Angabe des Fachingenieurs.
Nicht tragende Innenwände
Gipsdielenwände 10 cm stark, Gipskartonständerwände, HLZ- Mauerwerk,
Bimsstein- Mauerwerk.
Rollladenkästen
Einbaukästen wärme- und schallgedämmt. Teilweise als Vorbau- und
Aufbauelemente, Farbe nach Farbkonzept. Rollladen in grauer
Kunststoffausführung.
Schornstein
Wärmegedämmter einzügiger Edelstahlschornstein inkl. notwendigem
Berührschutz nach Angabe des Bezirkschornsteinfegermeisters. Zu- und
Abluft des Heizraums nach Angaben des Fachingenieurs.
Decken
Stahlbeton, Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des
Statikers. Soweit möglich als vorgefertigte Deckenelemente z.B. System
Omnia mit anschließender tapezierfertiger Spachtelung. Kragplatten (
Balkone o.ä.) werden wärmetechnisch getrennt.
Balkone
Kragplatten aus Stahlbeton im Gefälle,
Dimension, Betongüte und Bewehrung
nach Angabe des Statikers.
Entwässerung nach
Angaben des
Fachingenieurs.
Balkongeländer
Als
Stahlkonstruktion (alle Stahlteile feuerverzinkt) und nach Angabe
Materialkonzept.
Treppen
Innen
Ortbetontreppenläufe mit seitlicher Trennfuge, wo möglich als
Betonfertigteile mit Neoprene- Auflager, Oberfläche Fliesen.
Dimension nach
Angabe des Statikers. Schalldämmwerte nach Angabe des
Fachingenieurs.
Wohnungsinterne Treppen als Stahlkonstruktion mit Holzauftritten in
Buche.
Podeste
Ortbetonpodeste, Oberfläche Fliesen.
Außen
Ortbeton als Sichtbeton, streusalzbeständig oder Betonblockstufen,
glatt, sandgestrahlt
Dach
Stahlpfettendach, Dimensionierung nach Angabe des Statikers.
Dachneigung gemäß Genehmigung. Deckung (Farbe
nach Farbkonzept, bzw.
nach Behördenvorschrift). Betondachsteine (z.B. Tegalit)
Holzunterkonstruktion mit Konterlattung 24/48 mm, Lattung
24/48 mm Unterspannbahn, bituminierte Holzfaserplatte Celit 4D od.
gleichw. Gesimsschalung als
Fichte- / Tannenschalung, oberhalb Sparren lasiert.
Mineralfaserdämmung zwischen den Sparren 18 cm, nach Angabe
Wärmeschutznachweis,
Wärmedämmgruppe nach Angabe des Fachingenieurs.
Innere Dampfsperre PE- Folie 0,2 mm stark, allseits verklebt. Die
Behandlung der
sichtbaren Holzteile erfolgt nach Farbkonzept.
Flachdächer
Begrünt mit Dampfsperre, Wärmedämmung 18 cm, Schweißbahn 2- lagig,
Kiesschüttung, Gehwegplatten 40/40 cm bzw. begrünt mit
Dampfsperre,
Wärmedämmung 18 cm, Schweißbahn 2- lagig, Wurzelschutzschicht,
Drainschicht, Filtervlies, 10 bis 30
cm Erdauflager.
Flaschnerarbeiten
Regenrinnen in halbrunder oder rechteckiger Ausführung in Titanzink,
Fallrohre in Titanzink in runder Ausführung. Dacheindeckung der
Dachgauben, Verwahrungen, Kamineinfassungen und Verkleidungen in
Titanzinkblech. Falls aus Witterungsgründen kein Titanzinkblech
verwendet werden kann, wird Kupfer verwendet.
C. AUSBAU
Innenputz
Innenputzarbeiten auf Mauerwerk und Stahlbeton als Gips- oder
Kalkzementputz (Bäder). Sämtliche Gipskartonausführungen in
Feuchträumen
mit Gipskartonplatten für Feuchträume. Betondecken
teilweise mit tapezierfertiger Spachtelung statt Putz.
Dachuntersichten mit Gipskartonplatten mit Trennstreifen zu den
Wänden, tapezierfähig.
Sämtliche Decken und Wände im UG/ Keller und Heizraum bleiben
unverputzt.
Außenputz
2- lagiger Außenputz, durchgefärbt mit Egalisationsanstrich, gemäß
Richtlinien des Außenputzherstellers. Im Sockelbereich (ca. 40 cm
über
Fertighöhe Außenanlagen) wird der Putz als Zementputz ausgeführt.
Oberfläche als Reibeputz, Korngröße ca. 1,5 mm.
Fenster
Kellerfenster
Fenster, fest verglaste Elemente, Höhe, Breite, Brüstungshöhe gemäß
Planung.
Wohnungsfenster
Fenster, fest verglaste Elemente, Höhe,
Breite, Brüstungshöhe gemäß Planung, Balkon- und Fenstertüren als
Isolierglasfenster mit
Wärmeschutzverglasung U- Wert mind. 1,1 in
Kunststoffausführung, Farbe nach Farbkonzept. Wo erforderlich, bzw.,
nach Behördenforderung als
G oder F Fenster. Fensterelemente im
Brüstungsbereich mit Absturzsicherung.
Je Raum mit 1-2 Drehkippflügeln, sonst Drehflügel, teilweise fest
verglast.
Sichtbare Beschläge in Aluminium neusilberfarben. Äußere Fensterbänke
ALU- eloxiert, mit seitlicher Aufbördelung, abgerundete Ausführung.
Innere Fensterbänke Stein Jura grau oder Marmor. In gefliesten Räumen
teilweise gefliest.
Dachflächenfenster
Klapp-Schwing-Fenster mit stufenlosem 45°-Öffnungswinkel und
Schwingfunktion bis zum Anschlag. Mit Öffnungsgriff unten,
Lüftungsklappe und
Luftfilter z.B. Roto
Türen
Innentüren
Die Türen der Bäder u. WC´ s erhalten
ein WC- Türschloss. Sonstige Türen ein Buntbartschloss. Wo notwendig
farblich abgestimmte
Lüftungsgitter. Bei Behördenforderung als
Feuerschutztür oder dicht schließende Tür, Höhe und Breite gemäß
Planung.
Innentürzargen mit Dichtungsprofil, weiß lackiert, alternativ
holzfurniert Buche natur endbeschichtet. Türblätter weiß lackiert,
alternativ holzfurniert
Buche natur endbeschichtet als
Röhrenspantürblatt. Beschläge in Aluminium neusilberfarben (EV 21).
Wohnungseingangstüren
mit Profilzylinder in einbruchhemmender Ausführung.
Hygrothermische Beanspruchung, Klimaklasse II
(WS 25 C, 40 % / KS 13 C, 70 %), mechanische Beanspruchung = M
(mittel)
Türzargen Stahlumfassungszarge mit umlaufender Gummidichtung,
lackiert. Türblätter innen als massives Türblatt, weiß lackiert mit
Türspion.
Bodendichtung (Schallschutz), dichtschließende Tür (mit
Bodendichtung), oder sonstige Ausführung nach Behördenforderung.
Beschläge in
Aluminium neusilberfarben (EV 21), Höhe und Breite gemäß
Planung.
Haustüren
Haustürelement nach technischer und baurechtlicher
Erfordernis, Farbe nach Farbkonzept.
Kellerflurtüren
Stahltüren nach
technischer und baurechtlicher Erfordernis
.
Metallbauarbeiten (Schreinerarbeiten)
Außengeländer ( alle Stahlteile feuerverzinkt) als
Stahlkonstruktion, Farbe nach Farbkonzept.
Schließanlage für alle Türen, Tore, Schlösser mit Profilzylindern.
Briefkastenanlage mit umlaufendem Rahmen, Farbe nach Farbkonzept.
Zugänge, Stege, Balkone aus Profilstahlträgern mit Kesseldruck
imprägnierten Holzrosten
ca. 10/4 cm
Trennwände inkl. Türen für Abstellräume aus Metall feuerverzinkt,
System
Käuferle oder gleichw., vorgerichtet für Profilzylinder.
Tiefgaragentor, Brandschutztore und Brandschutztüren sowie
Schrankenanlage nach technischer und baurechtlicher Erfordernis
Fliesenarbeiten
Die Anschlüsse zwischen Wand u. Boden, Innenecken, Türdurchgängen,
sowie an Bade- u. Duschwannen werden mit dauerelastischem
Fugenmaterial geschlossen. Böden mit Anschlüssen an geputzte Wände
erhalten entsprechende Sockelfliesen.
Bäder erhalten eine raumhohe Verfliesung mit Keramikfliesen,
Materialwert bis 30.- € / m² Brutto im Format
15/15 cm bis 30/60 cm.
Böden in
gleicher Ausführung.
WC´s und Küchen erhalten Fliesenspiegel wie zuvor beschrieben.
Fliesenspiegel ca. 60 cm Materialpreis bis 250.- €.
Flure in Wohnungen, siehe Bodenbelag
Treppenhäuser
Fliesenbelag 15/15 oder 20/20, Treppenstufen mit Anti- Rutsch- Kante,
Materialwert bis 30.- € / m² Brutto.
Estrich
Sämtliche Räume und Flure außer dem Waschmaschinen- und Trocknerraum,
Heizraum, den Abstellräumen u. sonstigen Kellernebenräumen
erhalten
einen Estrich mit Isolierung/Trittschalldämmung nach DIN.
Der Waschmaschinen- und Trocknerraum, Heizraum, Hausanschlussraum und
die Abstellräume erhalten einen Glattstrich. Teilweise ( wo
Abläufe
vorhanden sind ) als Gefälleestrich.
Teilweise auf Tiefgaragen, Hauszugängen im Freien etc. Gefälleestrich
bzw. flügelgeglätteter Beton.
Bodenbelag
Außer den erwähnten Räumen mit Fliesenböden erhalten alle Räume der
Einheiten einen Textilbelag, Materialpreis bis 20.- € / m² Brutto oder
einen Parkettbelag, Materialpreis bis 40.- € / m² Brutto mit
entsprechendem Sockel.
Reinstreifmatten vor den Hauseingängen.
Malerarbeiten
Innen
Decken in den Wohnungen weiß
gestrichen, Decken in den allgemeinen Fluren, Treppenhäusern
Streichputz oder gefilztem Schwarzkalkputz,
hell gestrichen.
Decken in Nebenräumen z.B. Kellerräume, Tiefgaragen, Heizraum,
Waschmaschinen- und Trocknerraum, Waschküche, Hausanschlussraum
etc.
werden weiß gestrichen.
(Untergrund siehe Putzarbeiten).
Wände in den Wohnräumen mit Glasfasertapete.
Wände in den allgemeinen Fluren, Treppenhäusern Streichputz oder
gefilztem Schwarzkalkputz, hell gestrichen.
Böden in Nebenräumen z.B. Kellerräume, Tiefgaragen, Heizraum,
Waschmaschinen- und Trocknerraum, Hausanschlussraum etc. erhalten
einen
wischfesten Anstrich.
Sämtliche Heizkörper, Zuleitungen in den Wohnungen werden hell
lackiert. Sämtliche Stahlteile u. Türen / Tore erhalten einen
Grundanstrich u.
zweifachen Schlussanstrich, Farbe nach Farbkonzept.
Tiefgarage und Flure weiß gespritzt.
Beschriftungen in den Kellergeschossen/Tiefgarage gemäß
Baugenehmigung.
D. HAUSTECHNISCHE ANLAGEN
Allgemein
Das Gebäude wird über ein ausreichend
dimensioniertes Entwässerungssystem an das kommunale Netz
angeschlossen. Je nach
Behördenforderung im Misch- oder Trennsystem.
Die Versorgungsleitungen für Wasser, Elektro u. Heizung werden vom
Hausanschluss an die
Übergabestation geführt u. verteilt. Die
vertikalen Ver- u. Entsorgungsleitungen werden im Bereich der
Wohnungen in Unterputz bzw. auf den
Rohfußböden ausreichend
dimensioniert verlegt u. gegen Schallübertragung u. Wärmeverlust
fachgerecht isoliert.
Sämtliche haustechnischen Anlagen, nach Angaben Fachingenieur, sind
grundsätzlich nur innerhalb und außerhalb des Gebäudes im Festpreis
enthalten.
Heizungsinstallation
Zentralheizung, Außentemperatur
gesteuert, mit gleitender Regelung als Gas-Brennwert-Zentralheizung.
Der endgültige Leistungsbedarf wird von
dem Fachingenieur
festgestellt. Brauchwasser mit zentraler Erzeugung. Heizkörper als
Kompakt-Flachheizkörper z.B. Schäfer oder gleichw. im
Zweirohrsystem.
Heizkostenabrechnung über Verdunster, Ausführung des Heizraumes nach
Angabe des Fachingenieurs.
Allgemeine Treppenhäuser und teilweise Nebenräume werden nicht
beheizt.
Lüftung
Die innen liegenden Küchen u. Bäder
erhalten eine mechanische Lüftung mit Nachlaufrelais. Etwaige
notwendige Lüftungen in Nebenräumen
nach Angabe des Fachingenieurs.
Die notwendige Zu/Abluft der Wohnungen nach Angabe des Fachingenieurs.
Die Tiefgarage erhält eine
Abluftanlage, für die CO-Entlüftung eine Entrauchungsanlage, nach
Angabe des Fachingenieurs.
Elektro
Grundlage der Ausstattung der Elektroinstallationen in
den Wohnungen bilden die Festlegungen des Deutschen Instituts für
Gütesicherung und
Kennzeichnung e.V. (RAL) in der Registrierung RAL-RG
678 „Elektrische Anlagen in Wohngebäuden, Anforderungen“ in der
Ausgabe von
September 2004. Der dort beschriebene Ausstattungswert 2,
gekennzeichnet durch
** ,
gilt
für die Ausstattung dieser Baumaßnahme als
maßgeblich. Geringfügige
Abweichungen bleiben jedoch vorbehalten.
Sämtliche Leitungen werden nach den geltenden Vorschriften unter Putz
verlegt. In den Heizräumen und anderen Kellernebenräumen erfolgt die
Installation auf Putz. Der Potentialausgleich (Erdung) wird im
Gesamtgebäude und in jeder Wohnung, insbesondere in Räumen mit Dusche
oder
Badewanne, entsprechend den Vorschriften durchgeführt.
Die Sprechanlage ist zusätzlich mit Videoüberwachung ausgestattet, in
den Wohnungen sind in den Abfragapparaten Monitore integriert. Die
Abfrageapparate in den Wohnungen sind im Eingangsbereich angeordnet.
Die Elektrozähler finden sich in den Häusern zugeordneten
Technikräumen in den Ebenen -1 bzw. -2. nach den Vorschriften des
Versorgungsunternehmers. Dort integriert sind die Sicherungen für den
Kellerraum, die Waschmaschine und denTrockner im allgemeinen
Waschraum.
In den Wohnungen je eine Elektrounterverteilung mit
Sicherungsautomaten. Installation von FI-Schutzschaltern gemäß
Vorschrift für alle
Steckdosenstromkreise.
Schalterprogramm Jung LS 990 oder gleichwertig, Farbe reinweiß.
Terrassensteckdosen in der Ebene 1 werden mit einer
Kontrollausschaltung von innen schaltbar ausgestattet. Die der Wohnung
zugeordneten
Steckdosen im allgemeinen Waschraum sind abschließbar.
Optional können die Steckdosen mit integriertem erhöhtem
Berührungsschutz
ausgestattet werden.
Optional sind Netzfreischalteinrichtungen für die Verminderung
elektromagnetischer Felder in den Schlafräumen möglich.
Jeder Wohnraum erhält eine Antennenanschlußdose. Für das Gebäude ist
eine Satellitenempfangsanlage mit Receiverbetrieb vorgesehen.
In jedem Wohnraum und in der Diele ist eine Telefonanschlußdose
vorgesehen.
Optional ist es möglich, die Telefonverkabelung durch eine
EDV-Verkabelung (KAT 6) zu ersetzen. Damit verbunden ist dann der
Einbau eines
weiteren Verteilungsgehäuses in der Wohnung für die
Unterbringung von z.B. Telefonanlagen, Switch, DSL-Router oder NTBA.
In den Wohnungen sind keine Leuchten vorgesehen. Wegen der
einheitlichen Gebäudeaussenansicht sind für die Balkone und Terrassen
Leuchten inclusive. In den Wohnungskellerräumen sind Ovalleuchten
(Schiffsarmaturen) vorgesehen.
Alle
allgemein genutzten Räume des Bauvorhabens erhalten Leuchten
entsprechend der jeweiligen Anforderungen. Die öffentlichen Bereiche
werden dabei mit dekorativen Leuchten nach Wahl des Bauherrn
ausgestattet, die Technik-, Funktions- und Abstellbereiche werden mit
einfachen
Leuchtensystemen
ausgeführt. Insgesamt wird bei der Auswahl der Leuchten
darauf geachtet, dass energiesparende Lampen verwendet werden.
Die
Schaltung der Beleuchtung in den Verkehrswegen erfolgt mit Tastern
oder Schaltern, die mit Orientierungslichtern ausgestattet sind. In
den
Treppen wird die Beleuchtung dabei zweistufig über Zeitrelais mit
unterschiedlicher Laufzeit geschaltet. In Teilbereichen werden für die
Beleuchtung Bewegungsmelder eingesetzt, so dass die Beleuchtung dort
nur im akuten Bedarfsfall aktiv ist. Die Tiefgaragenbeleuchtung wird
zum kleinen Teil als Dauerlicht betrieben, die meisten Leuchten werden
in Abhängigkeit von der Uhrzeit und von Bewegungen gesteuert. Im
Außenbereich sind an den Haustüren und im Innenhof Leuchten geplant,
die über Dämmerungsschalter betrieben werden.
Steckdosen sind in den allgemein genutzten Räumen nur für
Hausmeistertätigkeiten in geringen Umfang vorgesehen. In den
Technikräumen
erfolgt die Elektroinstallation nach den Anforderungen
der dort befindlichen Anlagen.
Blitzschutzanlage
Das Gebäude erhält eine Erdungsanlage
entsprechend den technischen Anschlußbedingungen TAB des
Energieversorgers. Zum Schutz vor
Überspannungen ist der Allgemeinteil
der elektrischen Anlage mit Blitzstrom- und Überspannungsableitern
ausgestattet. Optional ist ein äußerer
Blitzschutz unter Einbezug der
Gesamtheit aller an oder in einer baulichen Anlage veranlagten oder
bestehenden Einrichtungen zum Fangen und
Ableiten des Blitzstroms in
die Erde vorgesehen.
Sanitärinstallation
Sanitäre Ausstattungsgegenstände wie
Wannen, WC´s, Urinale, Waschbecken als deutsches Markenfabrikat,
Standardeinbaugegenstände,
Farbe weiß. Maße der Gegenstände je nach
Einbausituation und gemäß Planung.
Zubehör aus Programm Hansa oder gleichwertig.
Duschen mit Einhebelbrausebatterie und Brause mit Brausestrange.
Waschbecken mit Einhebelmischbatterie, Handtuchhalter und
Seifenschale.
WC als Tiefspüler, wandhängend mit Einbauspülkasten. Weißer
Kunststoffsitz mit Deckel, Papierhalter.
Badewanne mit Einhebelmischbatterie, Stützgriff und Seifenschale.
Waschbecken in extra WC´ s teilweise nur mit Kaltwasseranschluss.
Küchen mit Anschlussmöglichkeit für Spülmaschine, Küchen für
käuferseitigen Einbau von Einbauküchen vorgesehen (Kalt/Warmwasser und
Ablauf).
Waschmaschinen- und Trockenräume in den Untergeschossen etc. mit einem
Ausgussbecken aus Stahlblech emailliert, Abluftanschluss für
Trockner,
Anschluss für Waschmaschinen Bodenablauf mit Geruchsverschluss.
Außenwasserhähne mit
Entleermöglichkeit, oder frostsicherer
Armatur, nach Angaben
Fachingenieur.
Waschmaschinen- und Trockneranschluss in den Wohnungen.
E.
AUSSENANLAGEN
Terrassen, Gartenwege und Hauszugang mit Gehwegplatten
auf entsprechendem
Unterbau aus Schotter und Splitt. Außenflächen werden
gemäß
Freiflächengestaltungsplan erstellt.
Zugangsflure im Freien auf Geschossdecken, wo erforderlich mit
Wärmedämmung, Abdichtung, Gehwegplatten im Splittbett. Umrandeter
Müllplatz mit Überdachung, begrünt.
Spritzschutz um das Gebäude als Wackenstreifen, nicht an Straße.
Grünflächen
Sämtliche von den Bauarbeitern
berührten Grünflächen erhalten eine Humusfeinplanie mit Rasensaat. Die
Restflächen werden entsprechend dem
Bepflanzungsplan begrünt, bzw.
bepflanzt.
F. BAUREINIGUNG
Vor der Übergabe des Bauwerks erfolgt
eine Grobreinigung.
G. GEWÄHRLEISTUNG
Die Gewährleistung für die
Bauleistungen richtet sich nach BGB (5 Jahre). Ausnahme hierfür sind
alle beweglichen u. feuerberührten Teile,
Glasteile u.
Anstrichtechniken für dessen Gewährleistung der Hersteller, bzw.
Lieferant keine Garantie übernimmt. Für Setzungserscheinungen
im
Bereich der Terrassen, Zugänge, etc., sowie Rissebildungen (Schwind-
u. Setzungsrisse) wird keine Gewähr übernommen.
Architekturbüro:
Mühleisen + Partner Planungsgesellschaft MBH, Chemnitzer Str. 17
70597 Stuttgart
Aufgestellt: Stuttgart, den 26. Februar 2008