HOLLENBACH
 Unternehmensgruppe

 Postfach 750150
 D-70601 Stuttgart
 Telefon: 0711 976690
 Fax: 0711 766934
 
 

     HOLLENBACH Wohnbau GmbH

HOLLENBACH Unternehmensgruppe
Komplette Dienstleistung rund um die Immobilie

 

 

  Bauvorhaben:      Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses mit Tiefgarage
                              Epplestraße / Wurmlinger Strasse / Lustnauer Strasse 70597 Stuttgart


  Bauherrschaft:   
HOLLENBACH Wohnbau GmbH
                            
Bernsteinstraße 130  70619 Stuttgart         
 

  Baubeschreibung Wohnungen

  A.  VORBEMERKUNG:
 
Grundlagen der Ausführung bilden allein die VOB und VOL, das BGB, die einschlägigen DIN-Vorschriften, die Wärmeschutzverordnung, die  
  Schallschutzverordnung, die anerkannten Regeln der Bautechnik, die geltenden Verordnungen der Behörden, die Auflagen und Bedingungen der 
  Baugenehmigung, die folgende Baubeschreibung, die Werkplanung, die Vorschriften der Berufsgenossenschaft und die UVV. 

  Das eingezeichnete Mobiliar in den Wohnungen, sofern nicht ausdrücklich in dieser Baubeschreibung genannt, stellt einen Einrichtungsvorschlag
  des Architekten dar und ist in den Gesamtkosten nicht zu kalkulieren. 

  Sonderwünsche sind generell mit dem Auftraggeber und dem Architekten abzustimmen. Mehr- bzw. Minderkosten sollten vor Beginn der
  Ausführung vereinbart werden. Fehlt eine entsprechende Vereinbarung, so werden die Kosten auf der Grundlage der Preisermittlung für die
  vertragliche Leistung festgelegt. 

  Änderungen in der Planung, den vorgesehenen Materialien und Einrichtungsgegenständen bleiben vorbehalten, soweit sie aus technischen
  Gründen oder aus Gründen der Materialbeschaffung zweckmäßig sind. Änderungen der Oberflächen und Materialien durch die Bauherrschaft
  bleiben gegebenenfalls vorbehalten. Änderungen aufgrund behördlicher Auflagen sind maßgebend und werden vom Auftragnehmer beachtet.

  Alle nachfolgenden Beschreibungen sind gewerkeübergreifend, d.h. ist z. B. bei Fensterarbeiten ein deckender Anstrich definiert, gilt dies auch
  für die Malerarbeiten. 

  Sämtliche Farben werden nach Wahl des Bauherren ausgeführt. Sie müssen, rechtzeitig vor der Ausführung, mit der Bauherrschaft und den
  Architekten abgestimmt werden.

  B.  ROHBAU

  Allgemein
  Die Fundamente, die Decken- und Wandstärken, Materialwahl, Stahlbewehrungen sowie Beton- und Mörtelgüten werden entsprechend den
  statischen Berechnungen und Angaben der Fachingenieure nach den zur Zeit gültigen Bestimmungen über Schall- und Brandschutz und nach
  der EnEV Energieeinsparverordnung, hergestellt.
 

  Abbrucharbeiten
  Die vorhandenen Baulichkeiten werden abgebrochen und fachgerecht entsorgt.

  Erdarbeiten
  Die Erdarbeiten umfassen das Freimachen des Baugrundstücks, den Aushub der Baugrube, der Fundamente und Rohrgräben und deren
  Auffüllung oder Hinterfüllung.
  Das Gelände wird mit dem vorhandenen oder zu liefernden Erdaushub einplaniert (Rohplanie). Erforderliche Anschüttungen werden fachgerecht
  verdichtet. Falls das ausgebaute  Material nicht wiederverwendet werden kann, oder keine Lagermöglichkeit des Ausbaumaterials besteht, wird
  das Gelände mit zu lieferndem Erdaushub einplaniert. Setzungen im Bereich der Arbeitsräume können nicht ausgeschlossen werden.
  Terrassen, sowie Garten- und Hauszufahrten werden mit  Siebschutt aufgefüllt und entsprechend verdichtet. Wasserhaltungsmaßnahmen werden
  nach derzeitigem Stand nicht benötigt, bzw. können erst nach Aushub der Baugrube festgelegt werden. Der notwendige Verbau, teilweise ohne
  Rückverankerung, nach Plänen des Statikers und des Ingenieurs für Baugrubenverbau. 

  Entwässerung
  Alle Entwässerungsleitungen im Trennsystem bis zum Anschlussschacht auf dem Grundstück. Innerhalb und außerhalb des Gebäudes aus
  PVC- Rohren bis zum öffentlichen Kanal inkl. notwendiger Schächte. Umflutungsdrainage wegen Grundwasserstrom je nach Beschaffenheit des
  Baugrundes falls erforderlich. Die Außenwände im Erdreich werden als weiße Wanne in WU-Beton ausgeführt. Eine weitere Abdichtung erfolgt
  nicht.

  Gründung
  Streifen-, Einzel- und/oder Plattenfundamente. Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers. Fundamenterder im Bereich der
  Außenwandfundamente gem. DIN und VDE- Richtlinien.

  Bodenplatte
  Betonplatte > 25 cm stark als WU-Beton, wo notwendig im Gefälle. Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers. Die 
  Betonplatte im Bereich der beheizten Räume wird unterseitig gedämmt, Perimeterdämmung 6 cm stark. 

  Außenwände im Erdbereich
  Stahlbeton als WU-Beton 30 cm stark. Dimension, Steingüte, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers.
Äußere Dämmung 6 cm
  stark entspr. Wärmeschutznachweis. 

  Äußere Stützwände
  Im Bereich Müll WE aus Mauerscheiben, ca. 1,80 m über Gelände mit Überdeckung, begrünt. 

  Außenwände
  Gisoton Wandsysteme nach Wärme- und Schallschutzerfordernis, verputzt
. Stahlbeton, wo erforderlich gedämmt. Druckfestigkeit, Dimension
  nach Angabe des Statikers. Wärmeleitfähigkeit entsprechend Wärmeschutznachweis.

 

  Stützen
  Stahlbeton, wo erforderlich gedämmt. Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers.


  Unterzüge
  Stahlbeton. Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers.
 

  Kellerwände
  HLZ- Mauerwerk, Bimsstein- Mauerwerk, Stahlbetonwände, Dicke nach statischer Erfordernis. Druckfestigkeit, Dimension nach Angabe des
  Statikers - andere Ausführung möglich

  Lichtschächte
  Kunststoff- Fertigteile mit Diebstahlsicherung/ Einbruchschutz, bzw. aus Beton, falls erforderlich, inkl. verzinktem Gitterrost mit
  Abhebesicherung.
 

  Tragende Wohnungsinnenwände
  Gisoton Trag- und Trennwandsysteme nach Wärme- und Schallschutzerfordernis, 24 cm stark. Druckfestigkeit, Dimension nach Angabe des
  Statikers - andere Ausführung möglich. 

  Wohnungstrennwände
  Gisoton Trag- und Trennwandsysteme nach Wärme- und Schallschutzerfordernis, 24 cm stark. Druckfestigkeit, Dimension nach Angabe des
  Statikers. Schalldämmwerte nach Angabe des Fachingenieurs. 

  Treppenhauswände
  Stahlbeton, 24 cm stark. Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers,
  Schalldämmwerte nach Angabe des Fachingenieurs. 

  Nicht tragende Innenwände
  Gipsdielenwände 10 cm stark, Gipskartonständerwände, HLZ- Mauerwerk, Bimsstein- Mauerwerk.

  Rollladenkästen
  Einbaukästen wärme- und schallgedämmt. Teilweise als Vorbau- und Aufbauelemente, Farbe nach Farbkonzept. Rollladen in grauer
  Kunststoffausführung.
 

  Schornstein
  Wärmegedämmter einzügiger Edelstahlschornstein inkl. notwendigem Berührschutz nach Angabe des Bezirkschornsteinfegermeisters. Zu- und 
  Abluft des Heizraums nach Angaben des Fachingenieurs.
 

  Decken
  Stahlbeton, Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers. Soweit möglich als vorgefertigte Deckenelemente z.B. System
  Omnia mit anschließender tapezierfertiger Spachtelung. Kragplatten ( Balkone o.ä.)  werden wärmetechnisch getrennt. 

  Balkone
  Kragplatten aus Stahlbeton im Gefälle,
Dimension, Betongüte und Bewehrung nach Angabe des Statikers. Entwässerung nach Angaben des
  Fachingenieurs.
 

  Balkongeländer
  Als Stahlkonstruktion (alle Stahlteile feuerverzinkt) und nach Angabe Materialkonzept. 

  Treppen
  Innen

  Ortbetontreppenläufe mit seitlicher Trennfuge, wo möglich als Betonfertigteile mit Neoprene- Auflager, Oberfläche Fliesen.  Dimension nach
  Angabe des Statikers. Schalldämmwerte nach Angabe des Fachingenieurs.
Wohnungsinterne Treppen als Stahlkonstruktion mit Holzauftritten in 
  Buche.

  Podeste
  Ortbetonpodeste, Oberfläche Fliesen.

  Außen
  Ortbeton als Sichtbeton, streusalzbeständig oder Betonblockstufen, glatt, sandgestrahlt

  Dach
  Stahlpfettendach,  Dimensionierung nach Angabe des Statikers. Dachneigung gemäß Genehmigung.  Deckung (Farbe
nach Farbkonzept, bzw.
  nach Behördenvorschrift). Betondachsteine (z.B. Tegalit) Holzunterkonstruktion mit Konterlattung 24/48 mm, Lattung
  24/48 mm Unterspannbahn, bituminierte Holzfaserplatte Celit 4D od. gleichw. Gesimsschalung als
  Fichte- / Tannenschalung, oberhalb Sparren lasiert.
Mineralfaserdämmung zwischen den Sparren 18 cm, nach Angabe Wärmeschutznachweis, 
  Wärmedämmgruppe nach Angabe des Fachingenieurs. Innere Dampfsperre PE- Folie 0,2 mm stark, allseits verklebt. Die Behandlung der
  sichtbaren Holzteile erfolgt nach Farbkonzept.
 

  Flachdächer
  Begrünt mit Dampfsperre, Wärmedämmung 18 cm, Schweißbahn 2- lagig,  Kiesschüttung, Gehwegplatten 40/40 cm bzw. begrünt mit 
  Dampfsperre, Wärmedämmung 18 cm, Schweißbahn 2- lagig,  Wurzelschutzschicht, Drainschicht, Filtervlies, 10 bis 30
cm Erdauflager. 

  Flaschnerarbeiten
  Regenrinnen in halbrunder oder rechteckiger Ausführung in Titanzink, Fallrohre in Titanzink in runder Ausführung. Dacheindeckung der
  Dachgauben, Verwahrungen, Kamineinfassungen und Verkleidungen in  Titanzinkblech. Falls aus Witterungsgründen kein Titanzinkblech
  verwendet werden kann, wird Kupfer verwendet.

  C. AUSBAU

  Innenputz
  Innenputzarbeiten auf Mauerwerk und Stahlbeton als Gips- oder Kalkzementputz (Bäder). Sämtliche Gipskartonausführungen in Feuchträumen
  mit Gipskartonplatten für Feuchträume. Betondecken teilweise mit tapezierfertiger Spachtelung statt Putz.
  Dachuntersichten mit Gipskartonplatten mit Trennstreifen zu den Wänden, tapezierfähig.
  Sämtliche Decken und Wände im UG/ Keller und Heizraum bleiben unverputzt. 

  Außenputz
  2- lagiger Außenputz, durchgefärbt mit Egalisationsanstrich, gemäß Richtlinien des Außenputzherstellers.  Im Sockelbereich (ca. 40 cm über
  Fertighöhe Außenanlagen) wird der Putz als Zementputz ausgeführt. Oberfläche als Reibeputz, Korngröße ca. 1,5 mm.
 

  Fenster
  Kellerfenster
  Fenster, fest verglaste Elemente, Höhe, Breite, Brüstungshöhe gemäß Planung.

  Wohnungsfenster
  Fenster, fest verglaste Elemente, Höhe, Breite, Brüstungshöhe gemäß Planung, Balkon- und Fenstertüren als Isolierglasfenster mit
  Wärmeschutzverglasung U- Wert mind. 1,1 in Kunststoffausführung, Farbe nach Farbkonzept. Wo erforderlich, bzw., nach Behördenforderung als
  G oder F Fenster. Fensterelemente im Brüstungsbereich mit Absturzsicherung.
  Je Raum mit 1-2 Drehkippflügeln, sonst Drehflügel, teilweise fest verglast.
  Sichtbare Beschläge in Aluminium neusilberfarben. Äußere Fensterbänke ALU- eloxiert, mit seitlicher Aufbördelung, abgerundete Ausführung. 
  Innere Fensterbänke Stein Jura grau oder Marmor. In gefliesten Räumen teilweise gefliest.
  Dachflächenfenster
  Klapp-Schwing-Fenster mit stufenlosem 45°-Öffnungswinkel und Schwingfunktion bis zum Anschlag. Mit Öffnungsgriff unten, Lüftungsklappe und
  Luftfilter z.B. Roto
 

  Türen
  Innentüren

  Die Türen der Bäder u. WC´ s erhalten ein WC- Türschloss. Sonstige Türen ein Buntbartschloss. Wo notwendig farblich abgestimmte
  Lüftungsgitter. Bei Behördenforderung als Feuerschutztür oder dicht schließende Tür, Höhe und Breite gemäß Planung.
  Innentürzargen mit Dichtungsprofil, weiß lackiert, alternativ holzfurniert Buche natur endbeschichtet. Türblätter weiß lackiert, alternativ holzfurniert
  Buche natur endbeschichtet als Röhrenspantürblatt. Beschläge in Aluminium neusilberfarben (EV 21).

  Wohnungseingangstüren
  mit Profilzylinder in einbruchhemmender Ausführung.
  Hygrothermische Beanspruchung, Klimaklasse II (WS 25 C, 40 % / KS 13 C, 70 %), mechanische Beanspruchung = M (mittel)
  Türzargen Stahlumfassungszarge mit umlaufender Gummidichtung, lackiert. Türblätter innen als massives Türblatt, weiß lackiert mit Türspion. 
  Bodendichtung (Schallschutz), dichtschließende Tür (mit Bodendichtung), oder sonstige Ausführung nach Behördenforderung. Beschläge in 
  Aluminium neusilberfarben (EV 21), Höhe und Breite gemäß Planung. 

  Haustüren
  Haustürelement nach technischer und baurechtlicher Erfordernis, Farbe nach Farbkonzept.

  Kellerflurtüren
  Stahltüren nach
technischer und baurechtlicher Erfordernis .

  Metallbauarbeiten  (Schreinerarbeiten)
  Außengeländer  ( alle Stahlteile feuerverzinkt) als Stahlkonstruktion, Farbe nach Farbkonzept.
  Schließanlage für alle Türen, Tore, Schlösser mit Profilzylindern.
  Briefkastenanlage mit umlaufendem Rahmen, Farbe nach Farbkonzept.
  Zugänge, Stege, Balkone aus Profilstahlträgern mit Kesseldruck imprägnierten Holzrosten ca. 10/4 cm
  Trennwände inkl. Türen für Abstellräume aus Metall feuerverzinkt, System
Käuferle oder gleichw., vorgerichtet für Profilzylinder.
  Tiefgaragentor, Brandschutztore und Brandschutztüren sowie Schrankenanlage nach technischer und baurechtlicher Erfordernis
 

  Fliesenarbeiten
  Die Anschlüsse zwischen Wand u. Boden, Innenecken, Türdurchgängen, sowie an Bade- u. Duschwannen werden mit dauerelastischem  
  Fugenmaterial geschlossen. Böden mit Anschlüssen an geputzte Wände erhalten entsprechende Sockelfliesen.
  Bäder erhalten eine raumhohe Verfliesung mit Keramikfliesen, Materialwert bis 30.- € / m² Brutto im Format
15/15 cm bis 30/60 cm. Böden in
  gleicher Ausführung.

  WC´s und Küchen erhalten Fliesenspiegel wie zuvor beschrieben.
  Fliesenspiegel ca. 60 cm Materialpreis bis 250.- €.
  Flure in Wohnungen, siehe Bodenbelag

  Treppenhäuser
  Fliesenbelag 15/15 oder 20/20, Treppenstufen mit Anti- Rutsch- Kante, Materialwert bis 30.- € / m² Brutto.

  Estrich
  Sämtliche Räume und Flure außer dem Waschmaschinen- und Trocknerraum, Heizraum, den Abstellräumen u. sonstigen Kellernebenräumen
  erhalten einen Estrich mit Isolierung/Trittschalldämmung nach DIN.
  Der Waschmaschinen- und Trocknerraum, Heizraum, Hausanschlussraum und die Abstellräume erhalten einen Glattstrich. Teilweise ( wo
  Abläufe vorhanden sind ) als Gefälleestrich.
  Teilweise auf Tiefgaragen, Hauszugängen im Freien etc. Gefälleestrich bzw. flügelgeglätteter Beton. 

  Bodenbelag
  Außer den erwähnten Räumen mit Fliesenböden erhalten alle Räume der Einheiten einen Textilbelag, Materialpreis bis 20.- € / m² Brutto oder
  einen Parkettbelag, Materialpreis bis 40.- € / m² Brutto mit entsprechendem Sockel.
Reinstreifmatten vor den Hauseingängen.  

  Malerarbeiten

  Innen

  Decken in den Wohnungen weiß gestrichen, Decken in den allgemeinen Fluren, Treppenhäusern Streichputz oder gefilztem Schwarzkalkputz,
  hell gestrichen.
  Decken in Nebenräumen z.B. Kellerräume, Tiefgaragen, Heizraum, Waschmaschinen- und Trocknerraum, Waschküche, Hausanschlussraum
  etc. werden weiß gestrichen.
  (Untergrund siehe Putzarbeiten).
  Wände in den Wohnräumen mit Glasfasertapete.
  Wände in den  allgemeinen Fluren, Treppenhäusern Streichputz oder gefilztem Schwarzkalkputz, hell gestrichen.
  Böden in Nebenräumen z.B. Kellerräume, Tiefgaragen, Heizraum, Waschmaschinen- und Trocknerraum, Hausanschlussraum etc. erhalten einen
  wischfesten Anstrich.
  Sämtliche Heizkörper, Zuleitungen in den Wohnungen werden hell lackiert. Sämtliche Stahlteile u. Türen / Tore erhalten einen Grundanstrich u. 
  zweifachen Schlussanstrich, Farbe nach Farbkonzept
.
  Tiefgarage und Flure weiß gespritzt.
  Beschriftungen in den Kellergeschossen/Tiefgarage gemäß Baugenehmigung.
 

  D. HAUSTECHNISCHE ANLAGEN 

  Allgemein
  Das Gebäude wird über ein ausreichend dimensioniertes Entwässerungssystem an das kommunale Netz angeschlossen. Je  nach 
  Behördenforderung im Misch- oder Trennsystem. Die Versorgungsleitungen für Wasser, Elektro u. Heizung werden vom Hausanschluss an die  
  Übergabestation geführt u. verteilt. Die vertikalen Ver- u. Entsorgungsleitungen werden im Bereich der Wohnungen in Unterputz bzw. auf den 
  Rohfußböden ausreichend dimensioniert verlegt u. gegen Schallübertragung u. Wärmeverlust fachgerecht isoliert.
  Sämtliche haustechnischen Anlagen, nach Angaben Fachingenieur, sind grundsätzlich nur innerhalb und außerhalb des Gebäudes im Festpreis
  enthalten.

  Heizungsinstallation
  Zentralheizung, Außentemperatur gesteuert, mit gleitender Regelung als Gas-Brennwert-Zentralheizung. Der endgültige Leistungsbedarf wird von
  dem Fachingenieur festgestellt. Brauchwasser mit zentraler Erzeugung. Heizkörper als Kompakt-Flachheizkörper z.B. Schäfer oder gleichw. im  
  Zweirohrsystem. Heizkostenabrechnung über Verdunster, Ausführung des Heizraumes nach Angabe des Fachingenieurs.
  Allgemeine Treppenhäuser und teilweise Nebenräume werden nicht beheizt. 

  Lüftung
  Die innen liegenden Küchen u. Bäder erhalten eine mechanische Lüftung mit Nachlaufrelais. Etwaige notwendige Lüftungen in Nebenräumen
  nach Angabe des Fachingenieurs. Die notwendige Zu/Abluft der Wohnungen nach Angabe des Fachingenieurs.
  Die Tiefgarage erhält eine Abluftanlage, für die CO-Entlüftung eine Entrauchungsanlage, nach Angabe des Fachingenieurs.

  Elektro
  Grundlage der Ausstattung der Elektroinstallationen in den Wohnungen bilden die Festlegungen des Deutschen Instituts für Gütesicherung und
  Kennzeichnung e.V. (RAL) in der Registrierung RAL-RG 678 „Elektrische Anlagen in Wohngebäuden, Anforderungen“ in der Ausgabe von
  September 2004. Der dort beschriebene Ausstattungswert 2, gekennzeichnet durch
** , gilt für die Ausstattung dieser Baumaßnahme als
  maßgeblich. Geringfügige Abweichungen bleiben jedoch vorbehalten.
  Sämtliche Leitungen werden nach den geltenden Vorschriften unter Putz verlegt. In den Heizräumen und anderen Kellernebenräumen erfolgt die  
  Installation auf Putz. Der Potentialausgleich (Erdung) wird im Gesamtgebäude und in jeder Wohnung, insbesondere in Räumen mit Dusche oder  
  Badewanne, entsprechend den Vorschriften durchgeführt.
  Die Sprechanlage ist zusätzlich mit Videoüberwachung ausgestattet, in den Wohnungen sind in den Abfragapparaten Monitore integriert. Die
  Abfrageapparate in den Wohnungen sind im Eingangsbereich angeordnet.
  Die Elektrozähler finden sich in den Häusern zugeordneten Technikräumen in den Ebenen -1 bzw. -2. nach den Vorschriften des
  Versorgungsunternehmers. Dort integriert sind die Sicherungen für den Kellerraum, die Waschmaschine und denTrockner im allgemeinen
  Waschraum.
  In den Wohnungen je eine Elektrounterverteilung mit Sicherungsautomaten. Installation von FI-Schutzschaltern gemäß Vorschrift für alle
  Steckdosenstromkreise.
  Schalterprogramm Jung LS 990 oder gleichwertig, Farbe reinweiß.
  Terrassensteckdosen in der Ebene 1 werden mit einer Kontrollausschaltung von innen schaltbar ausgestattet. Die der Wohnung zugeordneten
  Steckdosen im allgemeinen Waschraum sind abschließbar. Optional können die Steckdosen mit integriertem erhöhtem Berührungsschutz
  ausgestattet werden.
  Optional sind Netzfreischalteinrichtungen für die Verminderung elektromagnetischer Felder in den Schlafräumen möglich.
  Jeder Wohnraum erhält eine Antennenanschlußdose. Für das Gebäude ist eine Satellitenempfangsanlage mit Receiverbetrieb vorgesehen.
  In jedem Wohnraum und in der Diele ist eine Telefonanschlußdose vorgesehen.
  Optional ist es möglich, die Telefonverkabelung durch eine EDV-Verkabelung (KAT 6) zu ersetzen. Damit verbunden ist dann der Einbau eines
  weiteren Verteilungsgehäuses in der Wohnung für die Unterbringung von z.B. Telefonanlagen, Switch, DSL-Router oder NTBA.
  In den Wohnungen sind keine Leuchten vorgesehen. Wegen der einheitlichen Gebäudeaussenansicht sind für die Balkone und Terrassen
  Leuchten inclusive. In den Wohnungskellerräumen sind Ovalleuchten (Schiffsarmaturen) vorgesehen.

  Alle allgemein genutzten Räume des Bauvorhabens erhalten Leuchten entsprechend der jeweiligen Anforderungen. Die öffentlichen Bereiche
  werden dabei mit dekorativen Leuchten nach Wahl des Bauherrn ausgestattet, die Technik-, Funktions- und Abstellbereiche werden mit einfachen
  Leuchtensystemen
ausgeführt. Insgesamt wird bei der Auswahl der Leuchten darauf geachtet, dass energiesparende Lampen verwendet werden. 
  Die Schaltung der Beleuchtung in den Verkehrswegen erfolgt mit Tastern oder Schaltern, die mit Orientierungslichtern ausgestattet sind. In den
  Treppen wird die Beleuchtung dabei zweistufig über Zeitrelais mit unterschiedlicher Laufzeit geschaltet. In Teilbereichen werden für die
  Beleuchtung Bewegungsmelder eingesetzt, so dass die Beleuchtung dort nur im akuten Bedarfsfall aktiv ist. Die Tiefgaragenbeleuchtung wird
  zum kleinen Teil als Dauerlicht betrieben, die meisten Leuchten werden in Abhängigkeit von der Uhrzeit und von Bewegungen gesteuert. Im  
  Außenbereich sind an den Haustüren und im Innenhof Leuchten geplant, die über Dämmerungsschalter betrieben werden.
  Steckdosen sind in den allgemein genutzten Räumen nur für Hausmeistertätigkeiten in geringen Umfang vorgesehen. In den Technikräumen
  erfolgt die Elektroinstallation nach den Anforderungen der dort befindlichen Anlagen. 

  Blitzschutzanlage
  Das Gebäude erhält eine Erdungsanlage entsprechend den technischen Anschlußbedingungen TAB des Energieversorgers. Zum Schutz vor
  Überspannungen ist der Allgemeinteil der elektrischen Anlage mit Blitzstrom- und Überspannungsableitern ausgestattet. Optional ist ein äußerer 
  Blitzschutz unter Einbezug der Gesamtheit aller an oder in einer baulichen Anlage veranlagten oder bestehenden Einrichtungen zum Fangen und
  Ableiten des Blitzstroms in die Erde vorgesehen.

  Sanitärinstallation
  Sanitäre Ausstattungsgegenstände wie Wannen, WC´s, Urinale, Waschbecken als deutsches Markenfabrikat, Standardeinbaugegenstände,   
  Farbe weiß. Maße der Gegenstände je nach Einbausituation und gemäß Planung.
  Zubehör aus Programm Hansa oder gleichwertig.
  Duschen mit Einhebelbrausebatterie und Brause mit Brausestrange.
  Waschbecken mit Einhebelmischbatterie, Handtuchhalter und Seifenschale.
  WC als Tiefspüler, wandhängend mit Einbauspülkasten. Weißer Kunststoffsitz mit Deckel, Papierhalter.
  Badewanne mit Einhebelmischbatterie, Stützgriff und Seifenschale.
  Waschbecken in extra WC´ s teilweise nur mit Kaltwasseranschluss.
  Küchen mit Anschlussmöglichkeit für Spülmaschine, Küchen für käuferseitigen Einbau von Einbauküchen vorgesehen (Kalt/Warmwasser und
  Ablauf).
  Waschmaschinen- und Trockenräume in den Untergeschossen etc. mit einem Ausgussbecken aus Stahlblech emailliert, Abluftanschluss für
  Trockner, Anschluss für Waschmaschinen Bodenablauf mit Geruchsverschluss.
Außenwasserhähne mit Entleermöglichkeit, oder frostsicherer 
  Armatur, nach Angaben Fachingenieur.
  Waschmaschinen- und Trockneranschluss in den Wohnungen.

  E. AUSSENANLAGEN
  Terrassen, Gartenwege und Hauszugang mit Gehwegplatten auf entsprechendem Unterbau aus Schotter und Splitt. Außenflächen werden
  gemäß Freiflächengestaltungsplan erstellt.
  Zugangsflure im Freien auf Geschossdecken, wo erforderlich mit Wärmedämmung, Abdichtung,  Gehwegplatten im Splittbett. Umrandeter  
  Müllplatz mit Überdachung, begrünt.
  Spritzschutz um das Gebäude als Wackenstreifen, nicht an Straße. 

  Grünflächen
  Sämtliche von den Bauarbeitern berührten Grünflächen erhalten eine Humusfeinplanie mit Rasensaat. Die Restflächen werden entsprechend dem
  Bepflanzungsplan begrünt, bzw. bepflanzt.

  F. BAUREINIGUNG
  Vor der Übergabe des Bauwerks erfolgt eine Grobreinigung. 

  G. GEWÄHRLEISTUNG
  Die Gewährleistung für die Bauleistungen richtet sich nach BGB (5 Jahre). Ausnahme hierfür sind alle beweglichen u. feuerberührten Teile,
  Glasteile u. Anstrichtechniken für dessen Gewährleistung der Hersteller, bzw. Lieferant keine Garantie übernimmt. Für Setzungserscheinungen
  im Bereich der Terrassen, Zugänge, etc., sowie Rissebildungen (Schwind- u. Setzungsrisse)  wird  keine Gewähr übernommen.
 

    Architekturbüro:   Mühleisen + Partner Planungsgesellschaft MBH, Chemnitzer Str. 17  70597 Stuttgart
                                Aufgestellt: Stuttgart, den 26. Februar 2008


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